Schulen
 
 

Wenn das Schulwesen in der Kolonie Meerbeck- Hochstraß auch auf zwei verschiedene Ursprünge zurückzuführen ist, so ergeben sich doch viele Gemeinsamkeiten.
Der Chronist berichtet: " am 15.6. 1809 entstand die erste evangelische Schule in Hochstraß, an der Ecke Bahnenstraße- Hattropstraße. In diese Schule gingen vierzig Kinder aus Hochstraß, Scherpenberg und Meerbeck. Die Schule hatte nur eine Lehrerstelle. Um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, standen dem Lehrer von den Bauernhöfen Driessen und Pütz je zwei Morgen Ackerland zur Verfügung. Er musste alles das, was er zum Leben brauchte, selbst anbauen und ernten.
Wir wissen nichts von dem Gebäude und seiner Ausstattung für den Unterricht, noch wissen wir, wo und wie der Lehrer wohnte. Die Widerwärtigkeiten waren vermutlich so groß, dass er schon nach einem Jahr aufgab. Schon 1810 fand man einen Nachfolger, der sich nicht mehr um seinen Lebensunterhalt zu bemühen brauchte, sondern mit einer 30-Stundenwoche einen- fast könnte man sagen-modernen Unterricht auszuführen hatte.



Ev. Volksschule Hochstraß 1910
 

Durch die immer stärker werdende Besiedlung wurde für die evangelische Bevölkerung an der Römerstraße, Ecke Eichenstraße 1893 eine zweiklassige Schule errichtet. Für die katholischen Kinder kam, nur durch einen Zaun getrennt, später eine sechsklassige Schule hinzu. Bald war das Schulgebäude an der Römerstraße zu klein. Eine Baracke sollte die Raumnot

fürs erste beheben. Das Schulgebäude wurde im zweiten Weltkrieg zerstört und nicht wieder aufgebaut. Die wenigen evangelischen Kinder aus Meerbeck besuchten die am 12. Februar 1872 eingeweihte evangelische, einklassige, ländliche Elementarschule in Gerdt an der Kohlenstrasse.
1898 wurde in Meerbeck an der Bismarckstraße (Nähe des Buchenwäldchens) die

erste evangelische Schule gegründet. Diese wurde auch von den katholischen Kindern besucht. Religionsunterricht erhielten die Kinder von einem Kaplan aus Moers.
Durch den Zustrom der Bergleute wuchs die Zahl der Bevölkerung in der Kolonie zusehends. Da die Schülerzahl, besonders der katholischen Kinder schnell zunahm, stellte die Zeche in einer Zechenwohnung einen Schulraum zur Verfügung. So wurde 1906 eine einklassige



Kth. Volksschule Hochstraße 1910


Ev. Schule Meerbeck (später Lutherschule I )


Rektor Scholten mit Lehrerkollegium


Hühnerklau bei Rektor Scholten


katholische Schule in Meerbeck gegründet. Schon am 1 Juni 1906 wurde eine zweite katholische Klasse eingerichtet. Diese wurde in der evangelischen Schule untergebracht. Dann wurde aus Raumnot, auf dem Schulhof eine Schulbaracke für zwei Klassen errichtet. Zugleich wurde mit dem Bau einer neuen katholischen Schule, an der Kronprinzenstrasse, begonnen. Sie war 14- klassig projektiert, vorerst wurden aber nur acht Klassen gebaut. Professor Dr. Dr. Albert Steeger, einer der ersten drei Lehrer an der kath. Schule, schreibt zum 50 jähr. Bestehen der Schule:

„Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!
Sie hatten die Freundlichkeit sich meiner zu erinnern und mich zur Ernennung zum Professor zu beglückwünschen. Ihr Glückwunsch hat mich ganz besonders erfreut und in mir alte liebe Erinnerungen wachgerufen. Vor mir stand wieder die mit 90 Kindern besetzte Schulklasse in einem Zimmer eines neuen erbauten Koloniehauses. Fensterbänke, Pultpodium, alles diente als Sitzplatz. Dann kam der Umzug in die Schulbaracke neben der evangelischen Schule am leider heute so zerfetzten Buchenwald. Ihren Neubau erlebte ich schon als Lehrer an der Alexanderschule. Dankbar erinnere ich mich noch meiner zwar bunt zusammengewürfelten aber strebsamen Schülerschar. Beim damaligen Schachtbau sammelte sie fleißig Versteinerungen. Diese führten mich zur Botanik und zur Geologie. So wurde mein Leben von Meerbeck an der Römerstraße aus entscheidend beeinflusst. Gerne würde ich noch einmal die Stätten meiner ersten Lehr- und Forschertätigkeit besuchen.
Mit ergebenem Dank und freundlichen Grüßen
Ihr Albert Steeger.“

 

Zeitungsausschnitt >>Albert Steeger lehrte in Meerbeck<<

Am 31. Juli 1907 wurde die Schule feierlich eröffnet. Mit dem Segenswunsch:

Dem Höchsten zur Ehr``,

den Kindern zur Lehr``,

dem Bösen zur Wehr.

wurde das Gebäude seiner Bestimmung übergeben. Gleich zu Anfang wurden sechs Klassen eingerichtet und von fünf Lehrern verwaltet.
Zeitgleich wurde die katholische Schule (1907/08) an der Alexanderstraße errichtet.


Kath. Volksschule Meerbeck

In den folgenden Monaten und Jahren nahmen die Schulen eine rasante Entwicklung.
Schon im Jahre 1909, hatte die katholische Schule in Meerbeck bereits 13 Klassen mit 819 Kindern, das entsprach einem Klassendurchschnitt von 63 Kindern. Der starke Zugang von Kindern hatte zur Folge, dass an der katholischen Schule ein dauernder Raummangel bestand und ein geordneter Unterricht kaum möglich war. Im Jahre 1913, ein Jahr vor Ausbruch des ersten Weltkrieges, begann das Schuljahr mit 20 Klassen und 1115 Kindern. Die Lehrer, die in der Klasse 50 bis 60 Kinder und mehr zu unterrichteten hatten, waren wirklich nicht zu


Kath. Volksschule Hochstraß (Alexanderschule)
beneiden. Und wenn man bedenkt, dass ein großer Teil dieser Kinder die deutsche Sprache noch nicht beherrschte, dann kann man sich vorstellen, unter welchen Schwierigkeiten der Unterricht erteilt werden musste. Es herrschte in der immer mehr anwachsenden Bergarbeiterkolonie ein buntes Völkergemisch. Das wird deutlich in einer Erhebung aus dem Jahre 1912. Danach sprachen an der Schule 562 Kinder die deutsche Sprache, 135 Kinder

Lehrerkollegium kath. Volksschule Meerbeck

sprachen slowenisch, 135 tschechisch, 48 ungarisch, 39 polnisch, 15 holländisch, 8 italienisch, 3 kroatisch und 38 sonstige Sprachen. Das 1906 errichtete und 1909 erweiterte Schulgebäude mit seinen 14 Klassenräumen konnte die mittlerweile 20 Klassen nicht mehr aufnehmen. Deshalb wurde ein neues Schulgebäude errichtet, und am 6. August 1913 wurden 6 Klassen an die neue Schule abgetreten. Diese als katholische Schule 2 bezeichnete Schule stand an der Bismarckstraße und hatte in einem kleinen Turm eine weithin sichtbare Uhr. Man nannte sie deshalb auch die Uhrschule.


Uhrschule (später Lutherschule I I)
Heute steht an dieser Stelle die 1952 neu erbaute Uhrschule. Diese zweite katholische Schule bestand bis zum 31. März 1929, dann wurden die beiden katholischen Schulen wieder vereinigt.
Der erste Weltkrieg (1914-1918) hinterließ auch an unseren Schulen seine Spuren. Der Schulunterricht konnte während der Kriegs- und Nachkriegsjahre nur unter sehr großen Schwierigkeiten durchgeführt werden. Fast alle Lehrer wurden eingezogen, und der Unterricht musste gekürzt werden. Zwar wurden in den ersten Kriegsmonaten noch mit großer Begeisterung das siegreiche deutsche Heer und der deutsche Kaiser gefeiert und geehrt. Mit zunehmender Dauer des Krieges aber spürten auch die Kinder immer mehr seine Folgen . Der " Steckrübenwinter " 1917 hatte viele kranke Schulkinder zur Folge. Viele Kinder wurden in den Ferien aufs Land geschickt und kehrten nach sechs Wochen mit einer durchschnittlichen Gewichtszuname vorn dreieinhalb Kilogramm zurück. Des weiteren beteiligten sich die Kinder an kriegswirtschaftlichen Arbeiten, wie Sammeln von Laubheu, Ähren, Pilzen, Arzneikräutern, Beeren, Eicheln, Kastanien, Aluminium und Blei.
Um diese Zeit wurde auch die Quäkerspeisung an den Schulen eingeführt, weil viele Kinder unterernährt und damit besonders anfällig für Krankheiten waren. Die Kinder erhielten täglich ein Brötchen und einen halben Liter Suppe. In der Inflationszeit erreichten die Kosten für die Speisung astronomischer Zahlen. So kostete am 16. Oktober 1923 eine Speise rund 5 Millionen Mark, am 10. November 1923 bereits 1,5 Milliarde Mark. Ende November 1923 wurde die Papiermark in Rentenmark umgewandelt.
Des weiteren wurden bedürftige Kinder nach Sachsen, Bayern und an die See geschickt.
Besondere Mühe um die Unterbringung von katholischen Schulkindern gab sich Herr Pastor Eickelmann. 120 Kinder wurden auf seine Veranlassung nach Billerbeck in Westfalen verschickt, um dort in liebevollster und uneigennützigster Weise für drei Monate und länger gepflegt zu werden. Der Chronist berichtet weiter, dass Lehrer an Sonntagen in den Ferien mit je etwa vierzig Kindern, größere Spaziergänge unternommen haben. Sie zogen um 4:00 Uhr morgens aus, besuchten in einem benachbarten Ort den Gottesdienst und kehrten gegen 2:00 Uhr nachmittags heim.
In dieser entsetzlichen Zeit, plante der Moerser Stadtbauart Mangold den Bau der evangelischen Tannenbergschule. Der Rohbau wurde am 12.4.1923 abgenommen. Die Kosten hatten inzwischen durch die Inflation den achtfachen Betrag der Kostenplanung erreicht. Die erste Volksschule entstand in Moers mit Aula und Duschräumen. Als am 24.4.1924 die Schlussabnahme erfolgte, mussten noch einmal 150.000 Goldmarkt aufgebracht werden, um alle Rechnungen zu bezahlen.

Tannenbergschule

Der " Grafschafter " Vom 30.5.1924 berichtete ausführlich über die Schule und ihre Einrichtungen: Die hellen und großen Klassen, die breiten Flure und die Aula mit Bühne und 150 Sitzplätzen, den Gymnastikraum für heilpädagogisches Turnen und einmaligen Duschanlagen. Das Gebäude war in 1. Linie für die unter unglaublichen Raumverhältnissen existierende evangelische Schule gedacht.
Noch vor der offiziellen Eröffnung meldeten zwei weitere Schulsysteme ihren Bedarf an Klassenräumen an. Einmal für die Knaben-Berufsschule, die später zur Berufsschule an der Landwehrstraße verlegt wurden. Des weiteren für die bekenntnisfreie Schule, auch Sammelschule genannt. Insgesamt wurden für beide Schulsysteme acht Klassen benötigt. Die Schule war so groß gebaut, das alle Schulsysteme untergebracht werden konnten.
Eine dritte Volksschule in Meerbeck.
Dass der Teil der Bevölkerung, der sich nach der Novemberrevolution von 1918 den Kommunismus oder Sozialismus zugewandt und deshalb den Kirchen den Rücken gekehrt hatte, für die Abschaffung der Konfessionsschulen beziehungsweise Einrichtung einer weltlichen Schule kämpfen würde, war zu erwarten. Es entbrannte ein erbitterter Schulkampf zwischen den Befürwortern der weltlichen Schule auf der einen Seite und den Anhängern der katholischen und der evangelischen Konfessionsschule auf der anderen Seite. Die Bemühungen der kommunistischen und sozialistischen Eltern, die sich an die Regierung gewandt hatten mit der Forderung zur Errichtung einer bekenntnisfreien Schule - ohne Religionsuntericht-, hatte Erfolg. Bei den Schulleitern der bestehenden Schulen mussten von den Erziehungsberechtigten eine entsprechende Erklärung abgegeben werden. Danach kamen von der katholischen Schule mit 780 Kindern, 45 Kinder in Frage, welche die Weltliche Schule besuchen sollten.
Für die Kinder der Weltlichen Schule wurden in der Gaststätte Femers, gegenüber des Buchenwäldchens Ecke Bismarckstraße/Scharnhorststrasse (heute Elsterstrasse), Ende 1921 neue Klassenräume errichtet. Erwähnenswert ist auch die Eröffnung einer Badeanstalt am 18. Juli 1923 für das Schulbaden an dieser Schule. Hierdurch wurde einem dringenden Bedürfnis für Meerbeck entsprochen, und die Kinder wurden von nun an wöchentlich einmal Klassenweise zum Baden geführt; denn in den Koloniewohnungen gab es damals noch keine Badezimmer.
Für die Kinder des Hochstraßer Teils der Kolonie wurden Mitte 1924, wie bereits erwähnt, sechs Klassen in der neuen Tannenberg Schule errichtet.
Mit den nun bestehenden Schulgebäuden konnte ein weitestgehender geordneter Schulbetrieb erfolgen. Neben der Vermittlung von Lerninhalten, waren zum Teil Zucht und Ordnung Voraussetzungen für einen fruchtbringenden Unterricht.
Eine Darstellung der Unterrichtverhältnisse an den Meerbeckern Schulen bliebe unvollständig, würde nicht auch über die Schulzucht gesprochen. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es in den großen Klassen mit oft 50 und mehr Kindern schwierig werden konnte, Disziplin und Ordnung aufrechtzuerhalten, ja das lernen überhaupt möglich zumachen. Folglich wurde mit Belohnungen und Bestrafungen gearbeitet. Belohnungen wurden in Form von Lob, Zuspruch, Ermutigung und Anerkennung ausgesprochen. Lob in materieller Hinsicht (Fleißkärtchen oder Heiligenbildchen) sind mir, wenn ich auch nicht zu dem Empfängern gezählt hätte, nicht bekannt. Doch mit einer Ausnahme, ich habe für vorbildliches sammeln von Altmaterialien, ein von Reichsminister Göbbels, unterschriebenen Bildband der deutschen Wehrmacht bekommen.

Klasse Frl. Bergerfurth 1920


Schulorchester

Es wurden Strafen in Form von Tadel, Schelte, Abneigung zum Ausdruck gebracht. Es gab auch schon einmal eine Ohrfeige oder Schläge mit dem Stock in die offenen Handfläche. Unangenehm waren Nachsitzen, in der Ecke oder vor der Tür stehen und besonders Strafarbeiten. Sprach zum Beispiel ein Kind während des Unterricht mit anderen, so konnte dieses "Schwätzen ", wie es in der Schule genannt wurde, unterschiedliche Folgen haben:

 
Theateraufführung
Dornröschen
es konnte unbemerkt bleiben, übersehen werden, die Aufforderung nach sich ziehen, den Inhalt des Gesprächs laut zu wiederholen oder mit einer Strafarbeit bestraft zu werden. Strafarbeiten sahen häufig so aus, dass als zusätzliche Schularbeit (Hausarbeit) der Satz " Ich darf in der
Schule nicht schwätzen " viele Male geschrieben werden musste. In Mußestunden hat man da schon einmal auf Vorrat gearbeitet. Ich erinnere mich, ich war beim Schwätzen wieder einmal aufgefallen, und glaubte von meinem Vorrat Gebrauch machen zu können. Pech gehabt! ZurStrafe musste ich einen Aufsatz schreiben mit dem Titel " Warum ich in der Schule nicht schwätzen darf ".  


Zugerfrorener
Rhein 1929

Neben dem Unterricht wurden an den Schulen große Abschluss- und Weihnachtsfeiern, Theateraufführungen und Feierstunden durchgeführt. Von den vielen Wanderungen und Ausflügen sollen zwei besonders erwähnt werden. Im November 1924 hatte der Rhein ein gewaltiges Hochwasser und im Februar 1929 sank die Temperatur bis zu -20 Grad Celsius. Der Rhein war auf weite Strecken zugefroren, und man konnte bei Baerl, Binsheim und Orsoy über den Rhein gehen. Der Anblick der riesigen, aufgetürmten Eisblöcke war für die Schüler imponierend.
Schon lange hatten Verantwortliche den Nutzen und die Notwendigkeit " einer Hilfsschule " für schwach begabte Kinder erkannt. Die erste Hilfsschulklasse wurde am 4. Juni 1912 in der katholischen Schule in Hochstraß an der Duisburger Str. eingerichtet. Nach dem Neubau der Tannenberg Schule übersiedelte die Hilfsschule in das alte evangelische Schulgebäude zwischen der Duisburger Str. und der Römerstraße.
Mit dem Zusammenlegen der katholischen Schule 2 in das Schulgebäude 1 am 31. März 1929, wurde in der Uhrschule eine Hilfsschule eingerichtet.
Im Laufe des Herbstes 1929 wurde von Schacht IV aus der Abbau eines 1,80 Meter mächtigen Flözes begonnen. Da der Abbau in der Nähe des Schulgebäudes begann, machte sich dieser durch Bodensenkungen und Bergschäden unangenehm bemerkbar. Die Senkungen erreichten stellenweise Unterschiede bis zu 30 Zentimeter und verursachten klaffende Risse in


Schulgebäude ohne Hörner


Schulspeisung


Werkunterricht bei
Rektor Koslowski

 

den Wänden und Böden. Auch das Wahrzeichen der Schule, der Aufbau in der Mitte der Vorderfront, begann sich merklich zu neigen. Die beiden drei Meter hohen "Hörner " wurden abgetragen.
Mit der sogenannten " Machtübernahme " am 30. Januar 1933 musste der Unterricht auf nationalsozialistischer Grundlage aufgebaut werden. Als erste Maßnahme wurden die Weltlichen Schulen aufgelöst. Die Kinder wurden in die noch bestehenden Konfessionsschulen überwiesen. Bei der Auflösung besuchten 200 Kinder die Meerbecker Weltliche Schule. Aus Angst vor der politischen Verfolgung wurden alle Unterlagen der Schule vernichtet. Als Propagierung war die Einführung des " Hitlergrußes " als " Deutscher Gruß "auch für den Grußverkehr an den Schulen verbindlich.
Im Jahre 1938 erhielt die katholische Schule den Namen " Schlageterschule " in Erinnerung an Albert Leo Schlageter, einen Freiheitskämpfer und Nationalsozialisten, der in der Ruhrkampfzeit nach einem Eisenbahnattentat von einem französischen Kriegsgericht zum Tode verurteilt und

1923 in der Golzheimer Heide bei Düsseldorf erschossen wurde.
Mit dem Schuljahr 1939/40 wurden die Konfessionsschulen aufgelöst und die Deutsche Einheitsschule eingeführt. Das bedeutete das unser Gebiet in neue Schulbezirke abgegrenzt wurde. Die evangelische Volksschule erhielt den Namen Luther Schule 1,während die Hilfsschule (Uhrschule) Luther Schule 2 wurde.
Es war eine sehr unruhige Zeit; denn am 1.9.1939 hatte der Zweite Weltkrieg begonnen. Zahlreiche Lehrer wurden zum Wehrdienst eingezogen. Mit zunehmender Dauer des Krieges war Meerbeck immer häufiger das Ziel feindlicher Luftangriffe. Die Kinder kamen unausgeschlafen zur Schule, die nach nächtlichen Fliegeralarmen erst um 9:00 Uhr oder 10:00 Uhr begann. Die Tannenberg Schule wurde in einer Kaserne umfunktioniert. Die Kinder der Tannenberg Schule hatten sich mit einem Behelfsunterricht in der Alexanderschule zu begnügen, der schichtweise abwechselnd morgens und nachmittags nur mangelhaft durchgeführt wurde. In der Schlageterschule zog die kriegstechnische Organisation OT ein. [Die „Organisation Todt“ (OT) schuf der im März 1940 zum Reichsminister für Bewaffnung und Munition ernannte Fritz Todt. Die Kooperation seiner OT mit der Wehrmacht wie auch seine Kontrolle über die Rüstungsindustrie waren entscheidende logistische Faktoren bei den Angriffskriegen]. Der gesamte Schulhof war von Kriegesfahrzeugen belegt.
Die Schulchroniken aus dieser Zeit berichten nur noch über Fliegerangriffe und das Sammeln von Heilkräutern und Altstoffen. Viele Kinder wurden aus Meerbeck in Gebiete verschickt, die von Luftangriffen verschont blieben. Im Jahre 1943 verließen über 50 Prozent der Volksschulkinder mit ihren Lehrern Meerbeck wegen der ständigen Fliegeralarme. Als das bittere Kriegsende kam, waren in ganz Meerbeck nur noch 77 schulpflichtige Kinder anwesend. Von den vier aufs Beste ausgestatteten Schulgebäuden, die Meerbeck, war nur die alte katholische Schule in stark beschädigtem Zustand erhalten geblieben. Die Schwierigkeiten und Probleme waren sehr groß, ehe der Unterricht wieder aufgenommen werden konnten. Trotz der bestehenden großen Schwierigkeiten konnte in Hochstraß im August beziehungsweise Oktober 1945 der Schulbetrieb wieder aufgenommen werden. Am 29. November 1945 begann endlich wieder der Schuleuntericht für die Meerbecker Kinder.
Schon bald wurde von den Eltern der Wunsch geäußert, wieder die konfessionellen Schulen einzurichten, wie sie von 1906 bis 1939 bestanden hatten. In einer Abstimmung entschieden sich 80 Prozent der Meerbecker Eltern für deren Wiedereinführung. Im Jahre 1946 durchgeführte Elternbefragung in Hochstraß zeigte, dass 89 Prozent der katholischen und 47 Prozent der evangelischen Eltern konfessionelle Schulen wünschten. Im Gebäude der Tannenbergschule gab es als Ergebnis dieser Abstimmung nunmehr zwei Schulsysteme, eine evangelische Schule und eine Gemeinschaftsschule. Die Alexanderschule an der Alexanderstr.(Ernst Holla Str.) wurde katholische Volksschule. In dem stark beschädigtem Gebäude fand auch der Unterricht der Hilfsschule statt
Am 13. 14.948 wurde durch eine Verfügung der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen in Meerbeck die konfessionelle Volksschule eingerichtet. Die katholische Schule zählte bei ihrer Eröffnung 284 Kinder, die in den oberen vier Räumen des Gebäudes untergebracht wurden,


Uhrschule neu

Schlüsselübergabe
Bastelstunde in der Uhrschule

während in den unteren vier Räumen die Kinder der evangelischen Schule unterrichtet wurden. Außerdem war noch die Hilfsschule in ehemaligen Rektorzimmer untergebracht. Diese Raumnot besserte sich mit dem Beginn des Schuljahres 1949/50, als der im Krieg zerstörte rechte Flügel des Schulgebäudes fertig gestellt war. Die katholische Schule blieb im linken Flügel, die evangelische Schule und die Hilfsschule haben den rechten Flügel bezogen.
Da die Lebensmittelversorgung schwierig war, (es gab immer noch Lebensmittelkarten) wurde die Schulspeisung wieder eingeführt. Es gab jeden Tag ein halber Liter warme Suppe. Sie wurde von der Landesregierung mit Unterstützung der Militärregierung eingeführt und kostete eine Reichsmark. Nach der Währungsreform am 20.6.1948 wurde der Preis für die Schulspeisung auf 0,05 DM täglich ermäßigt. Fast alle Kinder nahmen an ihr teil, zumal meist eine süße Suppe und einmal im Monat eine Tafel Schokolade ausgegeben wurde.

 
Schule früher, Schule heute (aus der Schülerzeitung der Uhrschule)

Lageplan neuer Schulhof


Ein " Kulturwerk ersten Ranges "nannte der Regierungsrat aus Düsseldorf die neue Uhrschule in Meerbeck, die am 17.4.1952 als evangelische Volksschule eingeweiht wurde. Und weiter: " Steingewordene Verkörperung einer pädagogischen Idee, von Gemeindenbauart Paul Gramse, umgesetzt in der Liebe zum Kind. Dass der tiefe Griff in den Gemeindesäckel (rund 600.000 DM) gelohnt hat, stellte jeder fest. Sie ist als stattlicher, in Haupt- und Nebenflügel gegliederter Bau aus den Trümmern der alten Uhrschule erstanden. Und nur das Uhrtürmchen auf dem Dach kündet noch von früher. Im Keller gibt es unter anderem, neben den Brausen, fünf Kabinen mit Wannenbad, die vor allem der Bevölkerung zugute kommen sollen.


Barbara-Spiel in der Barbara- Schule,
Schuljahr 1955-56

Die Kinderzahlen stiegen ständig an. Die katholische Schule erreichte im Schuljahr 1961 mit 520 Kindern einen Höhepunkt nach dem Zweiten Weltkrieg.
Germendonkschule
Wegen der ständigen Schulraumnot an der evangelischen Volksschule (Uhrschule) in Meerbeck machten die Schulverhältnisse, besonders der evangelischen nach dem Zweiten Weltkrieg, einen Neubau erforderlich. Nach dem ein geeigneter Bauplatz zur Verfügung stand, wurden die Planungsarbeiten für den Neubau sowie für die Finanzierung vorangetrieben. In drei Bauabschnitten sollte die neue Schule erstellt werden. Den Anforderungen der modernen Schulgestaltung wurde besonders Rechnung getragen. Neben geeigneten Räumen für den Handarbeitsunterricht und den Unterricht in Hauswirtschaft für die Mädchen wurde auch ein Werkraum für die Jungen eingeplant. Sein ganz besonderes Augenmerk richtete der Kulturausschuss auf die Bereitstellung einer modernen Aula. Sie


Albert-Schweitzer-Schule
Germendonkschule
Eichendorfschule mit Pausenhalle

sollte so eingerichtet werden, dass sie nicht nur den Gemeinschaftsveranstaltung der Schule genügte, sondern darüber hinaus als würdiger Festraum für kulturelle Veranstaltungen in der Gemeinde dienen konnte. Am 9. April 1959 wurde die neue Schule eingeweiht. Es entstanden zunächst, die zum ersten Bauabschnitt gehörenden, zwölf Schulräume zur Verfügung.

 


Einweihung der Turnhalle Germendonkschule

Germendonkschule Schulhof

Im Rahmen des Bergarbeiter-Siedlungsprogramms der Zeche Rheinpreußen wurde im Westerbruch durch die "Siedlungs- und Wohnungsbaugemeinschaft Glückauf " eine neue Siedlung geschaffen. Der erste Spatenstich wurde durch den Hohen Kommissar Mc. Cloy vorgenommen. Daher auch der noch häufig anzutreffende Namen "Mc.- Cloy- Siedlung. Eine Folge dieser zahlreichen Neuansiedlungen war eine sprunghafte Zunahme der Zahl der Schulkinder,

die sich besonders an der evangelischen Tannenbergschule ungünstig auswirkte. Ziel war es diese Schule zu entlasten. Das konnte nur durch den Neubau einer evangelischen Schule erreicht werden. Der Rat der Stadt Moers beschloss in seiner Sitzung vom 8.11.1955 den Bau einer 8. klassigen evangelischen Volksschule im Raume der Westerbruchsiedlung.
Zur Erinnerung an den 100-jährigen Todestag des Dichters Eichendorff im Jahre 1957 sowie auch im Hinblick auf die zahlreichen schlesischen Siedler und die schlesischen Straßennamen in der Westerbruchsiedlung beschloss man, der zu bauenden Schule den Namen " Eichendorffschule " zu geben. So kam es, dass die evangelische Schule den Namen des katholischen, schlesischen Dichters Eichendorff trägt. Ein gutes Omen!
Am 18.8.1959 fand auf dem großen (asphaltierten) Schulhof die feierliche Schlüsselübergabe und Einweihung statt.
Die Schülerzahl betrug zunächst 319 Schüler. Am Ende des Schuljahres 1966 fand die Einweihung der Turnhalle und des Mehrzweckraumes statt.
Ein Versuch bei Baubeginn, diese Schule als Gemeinschaftsschule einzurichten, scheiterte an formalen Dingen. Ende April 1967 waren genügend Einzelerklärungen für den Antrag auf eine Gemeinschaftsschule abgegeben.


Bau der Eichendorffschule, Pausenhalle, Dezember 1958
Eichendorffschule am Tag der Einweihung
Einweihung der Turnhalle
Eichendorffschule, Pausenhalle
Mit dem Schuljahr 1967/68 wurde die Eichendorffschule mit neun Klassen als Gemeinschaftsschule geführt.

Schulanfänger 1978/79
Während die Schülerzahlen der Gemeinschaftsschule an der Tannenbergstr. stiegen, begannen die Anmeldungen zur evangelischen Tannenberg Schule zu sinken. In einer Elternversammlung beantragte eine gesetzlich vorgeschriebene Anzahl von Eltern die Abstimmung darüber, ob eine evangelische Schule bestehen bleiben oder ob eine Gemeinschaftsschule eingerichtet werden sollte. Die Mehrheit der Eltern entschlossen sich für die Einführung einer Gemeinschaftsschule. Damit befanden sich vom
Türk. Vorbereitungsklasse

1.8.1967 zwei Gemeinschaftsschulen im Gebäude der Tannenberg Schule.
Auf Grund des neuen Schulgesetzes welches der Landtag in Düsseldorf am 29.2.1968 verabschiedete, wurde die bisherige Ordnung im Schulwesen des Landes Nordrhein-Westfalen radikal geändert. Die Volksschule alter Art, in der Kinder vom 1. bis zum 9. Schuljahr unterrichtet wurden, gab es nicht mehr. Am 1.8.1968 traten an ihre Stelle die Grundschule für die Klassen eins bis vier und die Hauptschule für die Klassen fünf bis neun. In Meerbeck wurde zwei Grundschulen und eine Hauptschule eingerichtet. Die katholische Grundschule blieb im Gebäude der katholischen Schule und erhielt den Namen "Barbara-Schule", während in der Uhrschule eine Gemeinschaftsgrundschule eingerichtet wurde. Die Hauptschule wurde als Gemeinschaftshauptschule in der Germendonkschule geführt.
Die ehemalige Tannenbergschule heißt heute: städtische Gemeinschaftsgrundschule an der Tannenbergstraße. Die katholische Volksschule an der Alexanderstraße wird Gemeinschaftshauptschule " Maximilian Kolbe " an der Ernst Holla Str. (Alexanderstraße).


Marienschule
Willi-Fährmann-Schule
Schulhof; Marien-/Willi-Fährmann-Schule
Schulhof; Marien-/Willi-Fährmann-Schule

In das völlig renovierte Gebäude der Tannenbergschule zog am 9.8. 1968, als zweite Grundschule, die katholische Grundschule ein.
Die Eichendorf Gemeinschaftsschule wurde Gemeinschaftsgrundschule.
Die Germendonkschule bekommt am 9. Dezember 1971 endlich ihre Turnhalle. Die für 650.000 DM in Fertigbauweise errichtete Halle ist modernen ausgestattet und misst 14 mal 27 Meter. Sie ist für Basketball bespielbar und hat alle notwendigen Nebenräume.
Ab Mai 1968 erhielt die Hilfsschule die neue Bezeichnung "Schule für Lernbehinderte"
( Sonderschule). Als im Schuljahr 1976/77 die Sonderschule in Meerbeck (Waldschule) und die Albert-Schweitzer-Schule zusammen gelegt wurden stieg die Schülerzahl auf 297 an.
Sinkende Schülerzahlen und Integrationsbemühungen waren die Ursachen für die Auflösung der katholischen Grundschule zum 01.08.1974. Sie wurde neben der Uhrschule als zweite Grundschule in Meerbeck

weitergeführt. Schulpolitische Überlegungen veranlasst die Stadt Moers, zum 1. August 1980 die beiden Grundschulen in der Uhrschule zu vereinigen. In das leerstehende Schulgebäude der alten katholischen Schule zog im folgenden Jahr die Bergberufschule ein, um hier die Berglehrlinge zu unterrichten. Nach einer gründlichen Renovierung, durch die Stadtbau- Moers, ist es heute Sitz des SCI.
Im Februar 1988 werden die Zahlen zu den Übergängen von den Grundschulen zu den weiterführenden Schulen bekannt gegeben. Hauptschule in Moers endgültig Restschule! 15% eines gesamten Jahrganges entscheidet sich noch für die Hauptschule (42 Prozent Gymnasium, 38 Prozent gesamte Schule und fünf Prozent Realschule). Neue schulorganisatorische Maßnahmen werden erforderlich d. h. die Germendonkschule wird geschlossen, die Schüler besuchen die Justus von Liebig Schule.


Germendonkschule wird geschlossen

Maximilian-Kolbe-Schule (heute Teil der Justus-von-Liebig-Schule)
Justus-von-Liebig-Hauptschule (ehemalige Tannenbergschule)

Justus-von-Liebig-Hauptschule, Entlassung 2003

Schulorganisatorische Maßnahmen machten es erforderlich, dass ein Wechsel der beiden Grundschulen von der Tannenbergschule in das Schulgebäude (Justus- von- Liebig-Schule) an der Kirschenallee und umgekehrt, erfolgen musste. Die Gemeinschaftsgrundschule führt jetzt den Namen " Willi-Fährmann-Schule ". Da bereits im Sommer 1995 mit dem schrittweise durchgeführten Umzug begonnen wurde, konnten am Montag den 12. Februar 1996, nun sowohl die neue Klassenräume eingeweiht als auch die Schule auf den Namen "Sankt Marien-Schule " getauft werden.

Die hohe Migrantenzahl in Meerbeck konnte nicht ohne Auswirkungen auf die Schulsituation bleiben.
Trotz starker Bemühungen wie z. B. durch Vorschulklassen, Vorbereitungsklassen, bilinguaren Unterricht, Förderklassen und auch häufiges ändern der Schulbezirke (oft großes Unverständnis der Eltern) führte bei Weitem nicht zu den erwünschten Erleichterungen. Eine weitere Verbesserung der Bildungs- und sozialen Aufstiegsmöglichkeiten der Meerbecker Kinder- der deutschen und der ausländischen- kann nur mit Ermutigung und Unterstützung der Kinder durch Familie, Lehrer und Erwachsene gelingen.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Schüler- und Klassenzahlen nach der kommunalen Neuordnung im Jahre 1975.

Entwicklung der Schüler- und Klassenzahlen

Auf Anregung von Rektor Koslowski wurde von den beiden katholischen und von der Hilfsschule am Martinstag 1925 zum ersten Male ein Martinszug veranstaltet, der in Meerbeck und besonders bei den beteiligten Kindern große Freude auslöste. Den von einer Musikkapelle begleiteten Zug führte der Lehrer Gramse als Sankt Martin auf einem Schimmel an. Zum Schluss erhielten die Kinder je einen großen Brezel und für die besten selbst gemachten Fackeln noch eine besondere Belohnung. Der Martinszug ist in Meerbeck zu einer guten Tradition geworden. Heute werden von allen Kindergärten und Schulen Martinszüge durchgeführt.
27 Jahre (bis 1952) hat Herr Gramse als Sankt Martin den Meerbecker Martinszug angeführt. Sein Nachfolger wurde Lehrer Ovelgönne, der 1953 erstmals als Sankt Martin den Schimmel bestieg und im Jahr 1983 sein 30-jähriges Jubiläum als Sankt Martin in Meerbeck feiern konnte.


Sankt Martin

Zur Legende,
Martin von Tours, geboren 316 als Sohn eines römischen Legionärs in Ungarn. Gestorben 397 in Frankreich. Sein Tag ist der 11. November. Im Alter von 18 Jahren trat Martin aus der Armee aus und ließ sich taufen. 371 wurde Martin gegen seinen Willen zum Bischof von Tours geweiht. Die Legende berichtet, er habe sich in einem Stall versteckt um der Wahl zu entgehen. Doch hätten ihn die Gänse durch ihr Schnattern verraten. Der volkstümliche Brauch der Martinsgans, die vielerorts am Martinstag verzerrt wird, rührt wohl daher. Weiter berichtet die Legende, Martin wurde vor seiner Bekehrung von Christus geprüft, der ihm als nackter Bettler erschien und von Martin mit der Hälfte seines Mantels bekleidet wurde. An diese Begebenheit erinnert der, bei uns am Niederrhein begangene Martinszug bei den die teilnehmenden Kinder Fackeln (Martinslichter) tragen. Warum am Martinstag Laternen? Bei gründlicher " Beleuchtung " der Biografie und der Legende des heiligen Martin ist kein Hinweis auf Licht oder Laternen zu finden. Vielleicht ist es so zu deuten: dass das Licht das gute Werk Sankt Martins beleuchtet und es allen Menschen sichtbar macht.
Und heute? „Martin bleibt aktuell. Gutes tun und anderen helfen- das schweißt über die Konfessionen und auch über Religionen hinweg alle Menschen guten Willens zusammen“.
 
 
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