Nachwort
   

An dieser Stelle ein Nachwort des Autors. Denn beim Schreiben dieses Buches wurde mir erst einiges klar, dass ich am Anfang nicht wusste.
Als ich vor einem Jahr in der Stadtteilkonferenz anregte, die Schulen mögen doch ein gemeinsames Buch über Meerbeck schreiben, entsprang dies meinem Wunsch, die Geschichte Meerbecks in den Schulen und den Familien zur Sprache zu bringen.
Der dann gegründete Verein "100 Jahre Kolonie Meerbeck " bat mich, ein solches Buch zu schreiben. Wie bereits an mehreren Stellen im Buch erwähnt, soll nochmals eine Klarstellung erfolgen, dass der Bereich der Hochstraßer Kolonie mit einbezogen wurde. Es ist die Sozialgeschichte des Alltags, des Miteinanders im Arbeits- und Wohnbereich unserer Kolonie. Eben, in Meerbeck Zuhause.
Was verbirgt sich für mich hinter dem Begriff " Zuhause "? Ein Zuhause braucht eine Familie, eine Wohnung, in die man sich, falls notwendig, zurückziehen kann, und es braucht auch Kontakte zur Nachbarschaft. Eine "Beheimatung " erfolgt ebenfalls durch die gute Arbeit vieler kirchlicher und sozialer Einrichtungen, aber auch durch Aktivitäten der verschiedenen Vereine. Dieses alles spielte wohl eine gewichtige Rolle dafür, dass die ersten Zuwanderer hier heimisch wurden.
Der Bergbau war lange Zeit eine Welt für sich. Dazu trugen die Arbeitsbedingungen unter Tage bei. Mit der fortschreitenden technischen Entwicklung hat sich hier vieles verändert. Durch Schließung der Schachtanlagen kam es bei uns zu erheblichen Verlusten von Arbeitsplätzen und von Kauf- und Wirtschaftskraft. Meerbeck wird auf Dauer keine Bergarbeiterkolonie bleiben. In Meerbeck trifft man Menschen, die stolz auf ihre Vergangenheit sind und Lust auf Zukunft haben. Hier fühlen sie sich zuhause. Bei allen Unterschieden in der Bevölkerung, die in Meerbeck immer vorhanden waren, kann man mit Fug und Recht von einem Zusammengehörigkeitsgefühl der Bewohner sprechen.
Meerbeck ist etwas Besonderes! Hier lebt man gerne und hier ist man halt "Zuhause"!
Die erfolgte Schilderung unserer Kolonie von Beginn an, war nur möglich durch bereitwillige Unterstützung, durch Hinweise und Informationen Vieler. Mein Dank gilt dem Archiv, dem Amt für Denkmalpflege, dem Sportamt, Schulamt, Sozialamt, Jugendamt und dem Vermessungsamt der Stadt Moers für ihre bereitwillige Unterstützung. Eine große Hilfe war die Bereitstellung von Dokumenten, Chroniken und Bildern der Kindergärten, Schulen und Kirchen, Verbänden und Vereinen.
Bereitwillig geholfen haben die beiden Wohnungsbaugesellschaften " Glückauf " und " Stadtbau Moers ".
Ganz herzlich bedanken möchte ich mich bei Herrn Edgar Schmitz, der mir aus seinem reichen Fundus zur Verfügung stellte was ich brauchte. Nicht zuletzt aber auch bei Herrn Hans-Ulrich Kreß für seine fachmännische Hilfe bezüglich des Bildmaterials.
Einfallsreich haben die vielen Befragten am Inhalt mitgewirkt.
Die Arbeit des Buches war aber nur möglich durch die Mitarbeit meiner Frau Marianne. Sie hat mit großem Engagement und Interesse meine Arbeit zu der ihren gemacht.

Karlheinz Tepper

 

   
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